Philosophie der Musik

Christoph Türcke
Vortrag und Gespräch
Christoph Türcke, Foto: Christiane Gundlach

30.09.2026, 19:00 Uhr

Kunstraum am Limes

Am Limes 4, Hillscheid

Eintritt frei.
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.
Anmeldung unter: denkbares@online.de

Die Goldenen Zwanziger Jahre waren eine Zeit, in der Musik zur Stimme der Moderne wurde: Jazz und Tanzmusik eroberten die Großstädte, Kabarett und Revue verbanden Klang mit Gesellschaftskritik, neue Kompositionen experimentierten mit Rhythmus, Bruch und Tempo. Musik war nicht mehr nur Kunst – sie wurde Lebensgefühl, Körpererfahrung und Ausdruck einer beschleunigten Welt. Mit Christoph Türcke begrüßen wir einen der bedeutendsten Gegenwartsphilosophen, der in seiner „Philosophie der Musik“ zeigt, warum Musik weit mehr ist als Unterhaltung: Sie ist eine Form des Weltverstehens, ein Denken im Klang, eine Erfahrung von Zeit, Leiblichkeit und Sinn. Der Abend verbindet die musikalische Umbruchszeit der 1920er Jahre mit der Frage, die bis heute aktuell geblieben ist: Was macht Musik mit uns – und warum kann sie uns manchmal mehr sagen als Worte?

Die Goldenen Zwanziger Jahre waren eine Zeit, in der Musik zur Stimme der Moderne wurde: Jazz und Tanzmusik eroberten die Großstädte, Kabarett und Revue verbanden Klang mit Gesellschaftskritik, neue Kompositionen experimentierten mit Rhythmus, Bruch und Tempo. Musik war nicht mehr nur Kunst – sie wurde Lebensgefühl, Körpererfahrung und Ausdruck einer beschleunigten Welt. Mit Christoph Türcke begrüßen wir einen der bedeutendsten Gegenwartsphilosophen, der in seiner „Philosophie der Musik“ zeigt, warum Musik weit mehr ist als Unterhaltung: Sie ist eine Form des Weltverstehens, ein Denken im Klang, eine Erfahrung von Zeit, Leiblichkeit und Sinn. Der Abend verbindet die musikalische Umbruchszeit der 1920er Jahre mit der Frage, die bis heute aktuell geblieben ist: Was macht Musik mit uns – und warum kann sie uns manchmal mehr sagen als Worte?

Christoph Türcke - Philosophie der Musik

Christoph Türcke zählt zu den bedeutenden Stimmen der Gegenwartsphilosophie. Er studierte Philosophie, Religionswissenschaft und Literaturwissenschaft und war viele Jahre Professor für Philosophie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Türcke ist vor allem durch seine Arbeiten zur Kritischen Theorie, Kultur- und Medienphilosophie bekannt. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen u. a. „Erregte Gesellschaft“, „Philosophie des Traums“ sowie seine umfangreiche „Philosophie der Musik“, in der er Musik als Grundform menschlicher Erfahrung und Welterschließung deutet.

Christoph Türcke zählt zu den bedeutenden Stimmen der Gegenwartsphilosophie. Er studierte Philosophie, Religionswissenschaft und Literaturwissenschaft und war viele Jahre Professor für Philosophie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Türcke ist vor allem durch seine Arbeiten zur Kritischen Theorie, Kultur- und Medienphilosophie bekannt. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen u. a. „Erregte Gesellschaft“, „Philosophie des Traums“ sowie seine umfangreiche „Philosophie der Musik“, in der er Musik als Grundform menschlicher Erfahrung und Welterschließung deutet.

Musikalische Begleitung: Eva Zöllner (Akkordeon)

über denkbares

DENKBARES® existiert als Veranstaltungsformat seit 2015 und ist Teil des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Im Vordergrund stehen Themen und Autoren aus den Bereichen Philosophie, Theologie und Literatur. Das moderierte Gespräch mit dem Publikum nimmt einen wichtigen Platz ein. Von besonderer Bedeutung ist neben der Begegnung mit ausgesuchten Autorinnen und Autoren auch das Zusammenführen verschiedener Generationen und der Dialog. Junge Erwachsene, Studierende und Schülerinnen und Schüler sollen durch DENKBARES® angesprochen werden. Die Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Hochschulen ist Programm. DENKBARES® als im Wesentlichen ortsunabhängige Veranstaltungsplattform agiert vornehmlich regional (Westerwald, Rhein-Lahn, Mittelrhein). Bei der Auswahl der Örtlichkeiten legen die Veranstalter auf attraktive und zugleich ungewöhnliche Veranstaltungsorte besonderen Wert, wie z.B. der Kunstraum am Limes, das b-05 Kunst- und Kulturzentrum in Montabaur, die Abtei Marienstatt bei Hachenburg, das Schloss Balmoral Bad Ems oder die Festungskirche Ehrenbreitstein.

DENKBARES® existiert als Veranstaltungsformat seit 2015 und ist Teil des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Im Vordergrund stehen Themen und Autoren aus den Bereichen Philosophie, Theologie und Literatur. Das moderierte Gespräch mit dem Publikum nimmt einen wichtigen Platz ein. Von besonderer Bedeutung ist neben der Begegnung mit ausgesuchten Autorinnen und Autoren auch das Zusammenführen verschiedener Generationen und der Dialog. Junge Erwachsene, Studierende und Schülerinnen und Schüler sollen durch DENKBARES® angesprochen werden. Die Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Hochschulen ist Programm. DENKBARES® als im Wesentlichen ortsunabhängige Veranstaltungsplattform agiert vornehmlich regional (Westerwald, Rhein-Lahn, Mittelrhein). Bei der Auswahl der Örtlichkeiten legen die Veranstalter auf attraktive und zugleich ungewöhnliche Veranstaltungsorte besonderen Wert, wie z.B. das Kultur Kasino in Höhr-Grenzhausen, das b-05 Kunst- und Kulturzentrum in Montabaur, die Abtei Marienstatt bei Hachenburg, das Häckers Grand Hotel in Bad Ems oder das Schloss Philippsburg in Braubach. Seit 2021 ergänzt eine kompakte Festivalwoche die Gesprächsreihe.

Martin W. Ramb und Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski sind die Begründer und Leiter der philosophisch-literarischen Gesprächsreihe DENKBARES® und Herausgeber der Begleitbände zum Kultursommer »Helden und Legenden oder: Ob sie uns heute noch etwas zu sagen haben« (2015), »Arbeit 5.0 oder: Warum ohne Muße alles nichts ist« (2018), »Heimat. Europa?« (2019), »Solidarität und Verantwortung« (2022) sowie »Freiheit und Menschenwürde« (2024). Für ihr Denkbares-Projekt »Koordinaten Europas« wurden beide mit dem Prix Robert Schuman 2021 ausgezeichnet.

Martin W. Ramb und Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski sind die Begründer und Leiter der philosophisch-literarischen Gesprächsreihe DENKBARES® und Herausgeber der Begleitbände zum Kultursommer »Helden und Legenden oder: Ob sie uns heute noch etwas zu sagen haben« (2015), »Arbeit 5.0 oder: Warum ohne Muße alles nichts ist« (2018), »Heimat. Europa?« (2019) sowie »Solidarität und Verantwortung« (2022). Für ihr Denkbares-Projekt »Koordinaten Europas« wurden beide mit dem Prix Robert Schuman 2021 ausgezeichnet.

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