

Vom Glück im Chor zu singen
Stefan Moster im gesanglichen Dialog
Chorlesung

Stefan Moster, Foto: MarjoTykkynen
23.05.2026, 19:30 Uhr
Pallottikirche
Pallottistraße 2, Vallendar
Eintritt frei.
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.
Anmeldung unter: denkbares@online.de
Wer in einem Chor singt weiß, Singen erzeugt Glücksgefühle, es baut Stress ab und wirkt lebensverlängernd. Wer singt, ist eins mit seinem Körper. Mit dem Elan des neugierigen Erzählers erkundet Stefan Moster in seinem kenntnisreichen und zugleich unterhaltsamen Buch die Welt der Chöre: Vom Profichor bis zum kleinen Laienchor in der Provinz. Und er macht dabei überraschende Entdeckungen: Ob nun Stefan Mosters Großvater von 100 Sängern zum Geburtstag ein Ständchen gebracht wird, die Fans im Fußballstadion ihre Mannschaft im Chor anfeuern oder Arvo Pärt das Chorlied politisiert – so oder so, Singen bewegt.
In den Goldenen Zwanziger Jahren stand die Chormusik in einem Umbruch: neue Chorformationen (Arbeiterchöre und Singkreise) suchten Gemeinschaft und Sinn in einer fragmentierten Welt nach dem Ersten Weltkrieg. Überraschende Klangideale (Verfremdung) und neue weltanschauliche Funktionen des gemeinsamen Singens bildeten sich heraus. Der Chor wurde so zum akustischen Spiegel der Moderne. Die Fragen von damals sind nach wie vor aktuell: Wie wollen wir gemeinsam klingen? Wie viel Individualität verträgt Gemeinschaft? Und was hält uns zusammen, wenn Gewissheiten zerbrechen.
Wer in einem Chor singt weiß, Singen erzeugt Glücksgefühle, es baut Stress ab und wirkt lebensverlängernd. Wer singt, ist eins mit seinem Körper. Mit dem Elan des neugierigen Erzählers erkundet Stefan Moster in seinem kenntnisreichen und zugleich unterhaltsamen Buch die Welt der Chöre: Vom Profichor bis zum kleinen Laienchor in der Provinz. Und er macht dabei überraschende Entdeckungen: Ob nun Stefan Mosters Großvater von 100 Sängern zum Geburtstag ein Ständchen gebracht wird, die Fans im Fußballstadion ihre Mannschaft im Chor anfeuern oder Arvo Pärt das Chorlied politisiert – so oder so, Singen bewegt.
In den Goldenen Zwanziger Jahren stand die Chormusik in einem Umbruch: neue Chorformationen (Arbeiterchöre und Singkreise) suchten Gemeinschaft und Sinn in einer fragmentierten Welt nach dem Ersten Weltkrieg. Überraschende Klangideale (Verfremdung) und neue weltanschauliche Funktionen des gemeinsamen Singens bildeten sich heraus. Der Chor wurde so zum akustischen Spiegel der Moderne. Die Fragen von damals sind nach wie vor aktuell: Wie wollen wir gemeinsam klingen? Wie viel Individualität verträgt Gemeinschaft? Und was hält uns zusammen, wenn Gewissheiten zerbrechen.

Stefan Moster - Vom Glück im Chor zu singen
Stefan Moster lebt als literarischer Übersetzer und Schriftsteller in Berlin und im finnischen Porvoo. Er ist in einer Familie aufgewachsen, in der man, wie er selbst sagt, »dem Chorgesang gar nicht entkommen konnte«. Blockflöte, Gitarre, Oboe, Klavier gehörten zu seiner musikalischen Grundausbildung. Er hat das Libretto zu der Oper »Galen. Der Kardinal« von Thorsten Schmid-Kapfenburg geschrieben, zwei seiner Romane handeln von Musik: »Die Unmöglichkeit« des vierhändigen Spiels (2009) und »Bin das noch ich« (2023).
Der Projektchor aus Chören der Verbandsgemeinde Vallendar wurde anlässlich des Tages des Grundgesetzes am 23. Mai gegründet. Hierdurch soll deutlich werden: Chorisches Singen ist gelebte Praxis was unsere Verfassung garantiert – Würde, Freiheit und gleiche Teilhabe. Wenn viele Stimmen gleichberechtigt zusammenklingen, wird musikalisch erfahrbar, was das Grundgesetz politisch formuliert: Jede Stimme zählt, Verschiedenheit steht nicht gegen, sondern füreinander.
Stefan Moster lebt als literarischer Übersetzer und Schriftsteller in Berlin und im finnischen Porvoo. Er ist in einer Familie aufgewachsen, in der man, wie er selbst sagt, »dem Chorgesang gar nicht entkommen konnte«. Blockflöte, Gitarre, Oboe, Klavier gehörten zu seiner musikalischen Grundausbildung. Er hat das Libretto zu der Oper »Galen. Der Kardinal« von Thorsten Schmid-Kapfenburg geschrieben, zwei seiner Romane handeln von Musik: »Die Unmöglichkeit« des vierhändigen Spiels (2009) und »Bin das noch ich« (2023).
Der Projektchor aus Chören der Verbandsgemeinde Vallendar wurde anlässlich des Tages des Grundgesetzes am 23. Mai gegründet. Hierdurch soll deutlich werden: Chorisches Singen ist gelebte Praxis was unsere Verfassung garantiert – Würde, Freiheit und gleiche Teilhabe. Wenn viele Stimmen gleichberechtigt zusammenklingen, wird musikalisch erfahrbar, was das Grundgesetz politisch formuliert: Jede Stimme zählt, Verschiedenheit steht nicht gegen, sondern füreinander.
In Zusammenarbeit mit: Haus Wasserburg, Vallendar und der KEB Bistum Trier
über denkbares
DENKBARES® existiert als Veranstaltungsformat seit 2015 und ist Teil des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Im Vordergrund stehen Themen und Autoren aus den Bereichen Philosophie, Theologie und Literatur. Das moderierte Gespräch mit dem Publikum nimmt einen wichtigen Platz ein. Von besonderer Bedeutung ist neben der Begegnung mit ausgesuchten Autorinnen und Autoren auch das Zusammenführen verschiedener Generationen und der Dialog. Junge Erwachsene, Studierende und Schülerinnen und Schüler sollen durch DENKBARES® angesprochen werden. Die Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Hochschulen ist Programm. DENKBARES® als im Wesentlichen ortsunabhängige Veranstaltungsplattform agiert vornehmlich regional (Westerwald, Rhein-Lahn, Mittelrhein). Bei der Auswahl der Örtlichkeiten legen die Veranstalter auf attraktive und zugleich ungewöhnliche Veranstaltungsorte besonderen Wert, wie z.B. der Kunstraum am Limes in Hillscheid, das b-05 Kunst- und Kulturzentrum in Montabaur, die Abtei Marienstatt bei Hachenburg, das Schloss Balmoral Bad Ems oder die Festungskirche Ehrenbreitstein.
DENKBARES® existiert als Veranstaltungsformat seit 2015 und ist Teil des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Im Vordergrund stehen Themen und Autoren aus den Bereichen Philosophie, Theologie und Literatur. Das moderierte Gespräch mit dem Publikum nimmt einen wichtigen Platz ein. Von besonderer Bedeutung ist neben der Begegnung mit ausgesuchten Autorinnen und Autoren auch das Zusammenführen verschiedener Generationen und der Dialog. Junge Erwachsene, Studierende und Schülerinnen und Schüler sollen durch DENKBARES® angesprochen werden. Die Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Hochschulen ist Programm. DENKBARES® als im Wesentlichen ortsunabhängige Veranstaltungsplattform agiert vornehmlich regional (Westerwald, Rhein-Lahn, Mittelrhein). Bei der Auswahl der Örtlichkeiten legen die Veranstalter auf attraktive und zugleich ungewöhnliche Veranstaltungsorte besonderen Wert, wie z.B. der Kunstraum am Limes in Hillscheid, das b-05 Kunst- und Kulturzentrum in Montabaur, die Abtei Marienstatt bei Hachenburg, das Schloss Balmoral Bad Ems oder die Festungskirche Ehrenbreitstein.


Martin W. Ramb und Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski sind die Begründer und Leiter der philosophisch-literarischen Gesprächsreihe DENKBARES® und Herausgeber der Begleitbände zum Kultursommer »Helden und Legenden oder: Ob sie uns heute noch etwas zu sagen haben« (2015), »Arbeit 5.0 oder: Warum ohne Muße alles nichts ist« (2018), »Heimat. Europa?« (2019), »Solidarität und Verantwortung« (2022), »Freiheit und Menschenwürde« (2024) sowie »Religion und Politik« (2026). Für ihr Denkbares-Projekt »Koordinaten Europas« wurden beide mit dem Prix Robert Schuman 2021 ausgezeichnet.
Martin W. Ramb und Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski sind die Begründer und Leiter der philosophisch-literarischen Gesprächsreihe DENKBARES® und Herausgeber der Begleitbände zum Kultursommer »Helden und Legenden oder: Ob sie uns heute noch etwas zu sagen haben« (2015), »Arbeit 5.0 oder: Warum ohne Muße alles nichts ist« (2018), »Heimat. Europa?« (2019), »Solidarität und Verantwortung« (2022), »Freiheit und Menschenwürde« (2024) sowie »Religion und Politik« (2026). Für ihr Denkbares-Projekt »Koordinaten Europas« wurden beide mit dem Prix Robert Schuman 2021 ausgezeichnet.
