Vom Glück im Chor zu singen

Stefan Moster im gesanglichen Dialog
Chorlesung
Stefan Moster, Foto: MarjoTykkynen

21.05.2026, 19:00 Uhr

Johanniskirche

Johannesstraße, Lahnstein

Eintritt frei.
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.
Anmeldung unter: denkbares@online.de

Wer in einem Chor singt weiß, Singen erzeugt Glücksgefühle, es baut Stress ab und wirkt lebensverlängernd. Wer singt, ist eins mit seinem Körper. Mit dem Elan des neugierigen Erzählers erkundet Stefan Moster in seinem kenntnisreichen und zugleich unterhaltsamen Buch die Welt der Chöre: Vom Profichor bis zum kleinen Laienchor in der Provinz. Und er macht dabei überraschende Entdeckungen: Ob nun Stefan Mosters Großvater von 100 Sängern zum Geburtstag ein Ständchen gebracht wird, die Fans im Fußballstadion ihre Mannschaft im Chor anfeuern oder Arvo Pärt das Chorlied politisiert – so oder so, Singen bewegt.

In den Goldenen Zwanziger Jahren stand die Chormusik in einem Umbruch: neue Chorformationen (Arbeiterchöre und Singkreise) suchten Gemeinschaft und Sinn in einer fragmentierten Welt nach dem Ersten Weltkrieg. Überraschende Klangideale (Verfremdung) und neue weltanschauliche Funktionen des gemeinsamen Singens bildeten sich heraus. Der Chor wurde so zum akustischen Spiegel der Moderne. Die Fragen von damals sind nach wie vor aktuell: Wie wollen wir gemeinsam klingen? Wie viel Individualität verträgt Gemeinschaft? Und was hält uns zusammen, wenn Gewissheiten zerbrechen.

Wer in einem Chor singt weiß, Singen erzeugt Glücksgefühle, es baut Stress ab und wirkt lebensverlängernd. Wer singt, ist eins mit seinem Körper. Mit dem Elan des neugierigen Erzählers erkundet Stefan Moster in seinem kenntnisreichen und zugleich unterhaltsamen Buch die Welt der Chöre: Vom Profichor bis zum kleinen Laienchor in der Provinz. Und er macht dabei überraschende Entdeckungen: Ob nun Stefan Mosters Großvater von 100 Sängern zum Geburtstag ein Ständchen gebracht wird, die Fans im Fußballstadion ihre Mannschaft im Chor anfeuern oder Arvo Pärt das Chorlied politisiert – so oder so, Singen bewegt.

In den Goldenen Zwanziger Jahren stand die Chormusik in einem Umbruch: neue Chorformationen (Arbeiterchöre und Singkreise) suchten Gemeinschaft und Sinn in einer fragmentierten Welt nach dem Ersten Weltkrieg. Überraschende Klangideale (Verfremdung) und neue weltanschauliche Funktionen des gemeinsamen Singens bildeten sich heraus. Der Chor wurde so zum akustischen Spiegel der Moderne. Die Fragen von damals sind nach wie vor aktuell: Wie wollen wir gemeinsam klingen? Wie viel Individualität verträgt Gemeinschaft? Und was hält uns zusammen, wenn Gewissheiten zerbrechen.

Stefan Moster - Vom Glück im Chor zu singen (Insel-Verlag)

Stefan Moster lebt als literarischer Übersetzer und Schriftsteller in Berlin und im finnischen Porvoo. Er ist in einer Familie aufgewachsen, in der man, wie er selbst sagt, »dem Chorgesang gar nicht entkommen konnte«. Blockflöte, Gitarre, Oboe, Klavier gehörten zu seiner musikalischen Grundausbildung. Er hat das Libretto zu der Oper Galen. Der Kardinal von Thorsten Schmid-Kapfenburg geschrieben, zwei seiner Romane handeln von Musik: Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels (2009) und Bin das noch ich (2023).

Martinsensemble Bad Ems ist der Oberstufenchor des Landesmusikgymnasiums (ergänzt um einige talentierte Sängerinnen und Sänger aus den Jahrgangsstufen 9-10). Gegründet wurde der Chor im Jahr 1995 von Martin Ramroth, der das Ensemble über Jahre hinweg bis zu seinem tragischen Unfalltod im Jahr 2018 mit herausragendem Erfolg und unermüdlichem Einsatz leitete und es zu einem auch bundesweit vielbeachteten Ensemble im Bereich gemischte Jugendchöre formte. Seit 2025 wird das Ensemble geleitet von Frank Hilgert, dessen chorleiterische Wurzeln im Bistum Limburg liegen. Er versteht es bereits nach wenigen Monaten, neue Impulse zu geben und den Chor zu alter Größe zu führen.

Stefan Moster lebt als literarischer Übersetzer und Schriftsteller in Berlin und im finnischen Porvoo. Er ist in einer Familie aufgewachsen, in der man, wie er selbst sagt, »dem Chorgesang gar nicht entkommen konnte«. Blockflöte, Gitarre, Oboe, Klavier gehörten zu seiner musikalischen Grundausbildung. Er hat das Libretto zu der Oper Galen. Der Kardinal von Thorsten Schmid-Kapfenburg geschrieben, zwei seiner Romane handeln von Musik: Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels (2009) und Bin das noch ich (2023).

Martinsensemble Bad Ems ist der Oberstufenchor des Landesmusikgymnasiums (ergänzt um einige talentierte Sängerinnen und Sänger aus den Jahrgangsstufen 9-10). Gegründet wurde der Chor im Jahr 1995 von Martin Ramroth, der das Ensemble über Jahre hinweg bis zu seinem tragischen Unfalltod im Jahr 2018 mit herausragendem Erfolg und unermüdlichem Einsatz leitete und es zu einem auch bundesweit vielbeachteten Ensemble im Bereich gemischte Jugendchöre formte. Seit 2025 wird das Ensemble geleitet von Frank Hilgert, dessen chorleiterische Wurzeln im Bistum Limburg liegen. Er versteht es bereits nach wenigen Monaten, neue Impulse zu geben und den Chor zu alter Größe zu führen.

über denkbares

DENKBARES® existiert als Veranstaltungsformat seit 2015 und ist Teil des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Im Vordergrund stehen Themen und Autoren aus den Bereichen Philosophie, Theologie und Literatur. Das moderierte Gespräch mit dem Publikum nimmt einen wichtigen Platz ein. Von besonderer Bedeutung ist neben der Begegnung mit ausgesuchten Autorinnen und Autoren auch das Zusammenführen verschiedener Generationen und der Dialog. Junge Erwachsene, Studierende und Schülerinnen und Schüler sollen durch DENKBARES® angesprochen werden. Die Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Hochschulen ist Programm. DENKBARES® als im Wesentlichen ortsunabhängige Veranstaltungsplattform agiert vornehmlich regional (Westerwald, Rhein-Lahn, Mittelrhein). Bei der Auswahl der Örtlichkeiten legen die Veranstalter auf attraktive und zugleich ungewöhnliche Veranstaltungsorte besonderen Wert, wie z.B. der Kunstraum am Limes, das b-05 Kunst- und Kulturzentrum in Montabaur, die Abtei Marienstatt bei Hachenburg, das Schloss Balmoral Bad Ems oder die Festungskirche Ehrenbreitstein.

DENKBARES® existiert als Veranstaltungsformat seit 2015 und ist Teil des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Im Vordergrund stehen Themen und Autoren aus den Bereichen Philosophie, Theologie und Literatur. Das moderierte Gespräch mit dem Publikum nimmt einen wichtigen Platz ein. Von besonderer Bedeutung ist neben der Begegnung mit ausgesuchten Autorinnen und Autoren auch das Zusammenführen verschiedener Generationen und der Dialog. Junge Erwachsene, Studierende und Schülerinnen und Schüler sollen durch DENKBARES® angesprochen werden. Die Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Hochschulen ist Programm. DENKBARES® als im Wesentlichen ortsunabhängige Veranstaltungsplattform agiert vornehmlich regional (Westerwald, Rhein-Lahn, Mittelrhein). Bei der Auswahl der Örtlichkeiten legen die Veranstalter auf attraktive und zugleich ungewöhnliche Veranstaltungsorte besonderen Wert, wie z.B. das Kultur Kasino in Höhr-Grenzhausen, das b-05 Kunst- und Kulturzentrum in Montabaur, die Abtei Marienstatt bei Hachenburg, das Häckers Grand Hotel in Bad Ems oder das Schloss Philippsburg in Braubach. Seit 2021 ergänzt eine kompakte Festivalwoche die Gesprächsreihe.

Martin W. Ramb und Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski sind die Begründer und Leiter der philosophisch-literarischen Gesprächsreihe DENKBARES® und Herausgeber der Begleitbände zum Kultursommer »Helden und Legenden oder: Ob sie uns heute noch etwas zu sagen haben« (2015), »Arbeit 5.0 oder: Warum ohne Muße alles nichts ist« (2018), »Heimat. Europa?« (2019), »Solidarität und Verantwortung« (2022) sowie »Freiheit und Menschenwürde« (2024). Für ihr Denkbares-Projekt »Koordinaten Europas« wurden beide mit dem Prix Robert Schuman 2021 ausgezeichnet.

Martin W. Ramb und Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski sind die Begründer und Leiter der philosophisch-literarischen Gesprächsreihe DENKBARES® und Herausgeber der Begleitbände zum Kultursommer »Helden und Legenden oder: Ob sie uns heute noch etwas zu sagen haben« (2015), »Arbeit 5.0 oder: Warum ohne Muße alles nichts ist« (2018), »Heimat. Europa?« (2019) sowie »Solidarität und Verantwortung« (2022). Für ihr Denkbares-Projekt »Koordinaten Europas« wurden beide mit dem Prix Robert Schuman 2021 ausgezeichnet.

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