

KI, Social Media und du
Mensch bleiben im KI-Zeitalter
Vortrag und Gespräch mit Eduard Zwierlein

Foto: Eduard Zwierlein
01.09.2026, 19:00 Uhr
Künstlerhaus Schloss Balmoral
Villenpromenade 11, Bad Ems
Eintritt frei.
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.
Anmeldung unter: denkbares@online.de
Die »Goldenen Zwanziger« waren eine Zeit radikaler Beschleunigung: neue Medien wie Radio, Film und Massenpresse veränderten das Denken, die Wahrnehmung und den Alltag. Technischer Fortschritt wurde als Verheißung gefeiert – zugleich aber wuchs das Unbehagen darüber, wie sehr Menschen durch neue Kommunikationsformen, Konsumwelten und soziale Dynamiken geprägt und gelenkt werden können. Schon damals stand eine zentrale Frage im Raum: Wer bestimmt unser Denken und Fühlen und wer bestimmt unser Bild von Wirklichkeit, aber auch, wie der Mensch frei bleiben kann inmitten dieser Umbrüche.
Heute erleben wir eine ähnliche Schwelle – nur in noch größerem Ausmaß: Künstliche Intelligenz verändert die Welt mit einer Geschwindigkeit, die Ethik, Recht und Lebenskunst herausfordert. Sie löst nicht nur Aufgaben, sondern formt zunehmend auch Denken, Fühlen und Wahrnehmen. Algorithmen beeinflussen unsere Aufmerksamkeit, unsere Beziehungen und unsere Vorstellungen davon, was »normal« oder »wichtig« ist – besonders in Social Media.
Ausgehend von seinem neuen Buch »Mensch bleiben im KI-Zeitalter« spricht Eduard Zwierlein über Chancen und Risiken der digitalen Gegenwart. Im Zentrum stehen Fragen nach Freundschaft, digitaler Abhängigkeit und Selbstbestimmung: Was geschieht mit Beziehungen, wenn Nähe digital vermittelt, Aufmerksamkeit ökonomisch genutzt und Verhalten algorithmisch gesteuert wird? Wo beginnt Manipulation – und wo endet unsere Freiheit? Der Abend lädt dazu ein, KI nicht nur als technische Innovation zu betrachten, sondern als Frage nach dem Menschsein.
Die »Goldenen Zwanziger« waren eine Zeit radikaler Beschleunigung: neue Medien wie Radio, Film und Massenpresse veränderten das Denken, die Wahrnehmung und den Alltag. Technischer Fortschritt wurde als Verheißung gefeiert – zugleich aber wuchs das Unbehagen darüber, wie sehr Menschen durch neue Kommunikationsformen, Konsumwelten und soziale Dynamiken geprägt und gelenkt werden können. Schon damals stand eine zentrale Frage im Raum: Wer bestimmt unser Denken und Fühlen und wer bestimmt unser Bild von Wirklichkeit, aber auch, wie der Mensch frei bleiben kann inmitten dieser Umbrüche.
Heute erleben wir eine ähnliche Schwelle – nur in noch größerem Ausmaß: Künstliche Intelligenz verändert die Welt mit einer Geschwindigkeit, die Ethik, Recht und Lebenskunst herausfordert. Sie löst nicht nur Aufgaben, sondern formt zunehmend auch Denken, Fühlen und Wahrnehmen. Algorithmen beeinflussen unsere Aufmerksamkeit, unsere Beziehungen und unsere Vorstellungen davon, was »normal« oder »wichtig« ist – besonders in Social Media.
Ausgehend von seinem neuen Buch »Mensch bleiben im KI-Zeitalter« spricht Eduard Zwierlein über Chancen und Risiken der digitalen Gegenwart. Im Zentrum stehen Fragen nach Freundschaft, digitaler Abhängigkeit und Selbstbestimmung: Was geschieht mit Beziehungen, wenn Nähe digital vermittelt, Aufmerksamkeit ökonomisch genutzt und Verhalten algorithmisch gesteuert wird? Wo beginnt Manipulation – und wo endet unsere Freiheit? Der Abend lädt dazu ein, KI nicht nur als technische Innovation zu betrachten, sondern als Frage nach dem Menschsein.

Eduard Zwierlein - Mensch bleiben im KI-Zeitalter
Eduard Zwierlein studierte Philosophie, Psychologie und Theologie in Hamburg, promovierte dort zu Paul Ludwig Landsberg und habilitierte in Koblenz über Pascal, Descartes und Nietzsche, wo er außerplanmäßiger Professor ist. Neben seiner akademischen Karriere gründete er 1990 eine eigene Unternehmensberatung und schrieb 2005 einen Roman (»Das verborgene Buch«). 2024 erschien im Karl Alber Verlag von ihm eine Biographie zu Blaise Pascal, »Herz und Vernunft – Leben und Denken«.
Eduard Zwierlein studierte Philosophie, Psychologie und Theologie in Hamburg, promovierte dort zu Paul Ludwig Landsberg und habilitierte in Koblenz über Pascal, Descartes und Nietzsche, wo er außerplanmäßiger Professor ist. Neben seiner akademischen Karriere gründete er 1990 eine eigene Unternehmensberatung und schrieb 2005 einen Roman (»Das verborgene Buch«). 2024 erschien im Karl Alber Verlag von ihm eine Biographie zu Blaise Pascal, »Herz und Vernunft – Leben und Denken«.
In Zusammenarbeit mit: Johannisgymnasium Lahnstein
über denkbares
DENKBARES® existiert als Veranstaltungsformat seit 2015 und ist Teil des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Im Vordergrund stehen Themen und Autoren aus den Bereichen Philosophie, Theologie und Literatur. Das moderierte Gespräch mit dem Publikum nimmt einen wichtigen Platz ein. Von besonderer Bedeutung ist neben der Begegnung mit ausgesuchten Autorinnen und Autoren auch das Zusammenführen verschiedener Generationen und der Dialog. Junge Erwachsene, Studierende und Schülerinnen und Schüler sollen durch DENKBARES® angesprochen werden. Die Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Hochschulen ist Programm. DENKBARES® als im Wesentlichen ortsunabhängige Veranstaltungsplattform agiert vornehmlich regional (Westerwald, Rhein-Lahn, Mittelrhein). Bei der Auswahl der Örtlichkeiten legen die Veranstalter auf attraktive und zugleich ungewöhnliche Veranstaltungsorte besonderen Wert, wie z.B. der Kunstraum am Limes in Hillscheid, das b-05 Kunst- und Kulturzentrum in Montabaur, die Abtei Marienstatt bei Hachenburg, das Schloss Balmoral Bad Ems oder die Festungskirche Ehrenbreitstein.
DENKBARES® existiert als Veranstaltungsformat seit 2015 und ist Teil des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Im Vordergrund stehen Themen und Autoren aus den Bereichen Philosophie, Theologie und Literatur. Das moderierte Gespräch mit dem Publikum nimmt einen wichtigen Platz ein. Von besonderer Bedeutung ist neben der Begegnung mit ausgesuchten Autorinnen und Autoren auch das Zusammenführen verschiedener Generationen und der Dialog. Junge Erwachsene, Studierende und Schülerinnen und Schüler sollen durch DENKBARES® angesprochen werden. Die Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Hochschulen ist Programm. DENKBARES® als im Wesentlichen ortsunabhängige Veranstaltungsplattform agiert vornehmlich regional (Westerwald, Rhein-Lahn, Mittelrhein). Bei der Auswahl der Örtlichkeiten legen die Veranstalter auf attraktive und zugleich ungewöhnliche Veranstaltungsorte besonderen Wert, wie z.B. der Kunstraum am Limes in Hillscheid, das b-05 Kunst- und Kulturzentrum in Montabaur, die Abtei Marienstatt bei Hachenburg, das Schloss Balmoral Bad Ems oder die Festungskirche Ehrenbreitstein.


Martin W. Ramb und Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski sind die Begründer und Leiter der philosophisch-literarischen Gesprächsreihe DENKBARES® und Herausgeber der Begleitbände zum Kultursommer »Helden und Legenden oder: Ob sie uns heute noch etwas zu sagen haben« (2015), »Arbeit 5.0 oder: Warum ohne Muße alles nichts ist« (2018), »Heimat. Europa?« (2019), »Solidarität und Verantwortung« (2022), »Freiheit und Menschenwürde« (2024) sowie »Religion und Politik« (2026). Für ihr Denkbares-Projekt »Koordinaten Europas« wurden beide mit dem Prix Robert Schuman 2021 ausgezeichnet.
Martin W. Ramb und Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski sind die Begründer und Leiter der philosophisch-literarischen Gesprächsreihe DENKBARES® und Herausgeber der Begleitbände zum Kultursommer »Helden und Legenden oder: Ob sie uns heute noch etwas zu sagen haben« (2015), »Arbeit 5.0 oder: Warum ohne Muße alles nichts ist« (2018), »Heimat. Europa?« (2019), »Solidarität und Verantwortung« (2022), »Freiheit und Menschenwürde« (2024) sowie »Religion und Politik« (2026). Für ihr Denkbares-Projekt »Koordinaten Europas« wurden beide mit dem Prix Robert Schuman 2021 ausgezeichnet.
