Der zweifache Tod der Freiheit oder die letzten Tage von Hongkong
Marko Martin liest aus seinem neuen Literatischen Tagebuch

2019/2020. Zwischen den Jahren kehrt Marko Martin nach Hongkong zurück, noch
nicht ahnend, dass er Zeuge historischer Ereignisse werden wird. Die letzten Proteste der
Demokratiebewegung, gefolgt von einer Welle von Verhaftungen, dazu die Nachricht
von einem neuartigen Virus: Sars-Cov-2. Der Anfang vom Ende des freien Hongkongs.
„Die letzten Tage von Hongkong“ sind persönliches Journal und Hommage an diese
einzigartige Stadt, ihre Bewohner, ihre Filme und die Welt, von der sie erzählen. Kann
womöglich das Erinnern die Ignoranz der Macht überlisten und das Erzählen die freie
Stadt fortleben lassen?

Marko Martin verließ im Mai 1989 als Kriegsdiensttotalverweigerer die DDR und lebt, sofern
nicht auf Reisen, als Schriftsteller in Berlin. Neben zwei Erzählbänden erschien 2019 in der
Anderen Bibliothek sein Essayband "Dissidentisches Denken. Reisen zu den Zeugen eines Zeitalters". Im gleichen Jahr stand er mit dem literarischen Tagebuch "Das Haus in Habana" auf der
Shortlist des Essaypreises der Leipziger Buchmesse. Zuletzt erschien sein Tagebuch "Die letzten
Tage von Hongkong".



03.06.2022, 19:00 Uhr
Landgasthof zur Burg Grenzau, Burgstraße 13, Höhr-Grenzhausen


Eintritt frei, Platzreservierung erforderlich: denkbares@online.de

SE_PR_Martin_Marko_c_Anke_Illing_gross.jpg