Democracy will win-Bekenntnisse eines Weltbürgers
Frido Mann im Gespräch mit Meinhard Schmidt-Degenhardt

„Democracy will win“ – 1938 beschrieb Thomas Mann im amerikanischen Exil seine unerschütterliche
politische Hoffnung wider aller Hoffnung. Mehr als acht Jahrzehnte später
steht diese Hoffnung als Titel über dem neuesten Buch von Frido Mann. Demokratie ist
ein ständiger Prozess, dessen unaufgebbarer Kern der Dialog ist. „In einer Zeit, in der die
Tiefschläge gegen unsere westlichen Demokratien ein beängstigendes Ausmaß angenommen
haben“ mag die Prognose „Democracy will win“ entweder naiv oder provokativ
klingen, so beginnt Frido Mann sein neuestes Buch, in dem er u. a. die Entwicklungen in
den USA wie auch in Europa vor dem Hintergrund globaler Bedrohungen intensiv analysiert:
Ist unsere Demokratie zukunftstauglich oder gefährdet? Was kann demokratische
Bildung leisten? Warum ist Demokratie die beste Staatsform?

Prof. Dr. theol. Frido Mann, Enkel des Nobelpreisträgers Thomas Mann, wirkte nach dem
Studium der Musik, der Katholischen Theologie und der Psychologie als klinischer Psychologe
und Professor für Psychologie in Münster, Leipzig und Prag. Heute lebt er als freier
Schriftsteller in München. Er veröffentlicht Essays, Romane und mit Christine Mann zuletzt
„Im Lichte der Quanten“ (2021).


Musikalische Begleitung:
Paul Scheugenpflug, Saxophon


23.06.2022, 20:00 Uhr
Russischer Hof, Römerstraße 23, Bad Ems

Eintritt frei, Platzreservierung erforderlich:
denkbares@online.de

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.

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