Fotoausstellung Einsamkeit-Isolation-Solidarität

Die Vernissage wird musikalisch begleitet. 

 

Die zwei Leipziger Fotografen Thomas Victor und Felix Adler zeigen ihre Sicht auf die Corona-Krise: Über Wochen sind sie durch den Osten der Republik gereist – um die Tage der Krise und jene danach festzuhalten. In einer facettenreichen Bildserie werden die Auswirkungen von Lockdown und Social Distancing aufgezeigt. Gleichzeitig werden originelle Wege präsentiert, wie Menschen trotz Krise und Einschränkungen versuchen, ein normales Leben zu leben. 

Der Moskauer Fotograf Dmitry Lookianov zeigt mit seiner Fotostrecke »Instant Tomorrow« Menschen, die in einer antiseptisch wirkenden, modernen typischen Vorstadt von Moskau leben und deren Leben von Globalisierung und Universalisierung geprägt ist. Worin unterscheidet
sich das Leben hier von dem in der Kölner Vorstadt? Wie einsam und verloren sind die Menschen hier schon unter ‚normalen‘ Bedingungen? Was hat sich durch die Corona-Krise verändert? Unter diesen Fragestellungen wollen wir das Ost-West Verhältnis betrachten. 

Der Fotograf Jörg Heieck aus Kaiserslautern beobachtet seit den Neunziger Jahren die US-amerikanischen Streitkräfte in der Pfalz und ihre Wirkung auf die Region. Der latent tödliche Bedrohungszustand eines nuklearen Kriegs, dessen Verdrängung und Verarbeitung sowie dessen Einfluss auf den Alltag der Bevölkerung interessieren ihn über lange Zeiträume. In großformatigen Arbeiten zeigt er Einblicke in sonst unzugängliche Sperrzonen wie der Airbase Ramstein und dem Munitionslager Miesau. 

 


Ausstellung der Fotos vom 10. Juli bis 29. August 2021

 

Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Ausstellungsbesuch über die Öffnungszeiten und Einlassbeschränkungen: https://www.kunst-kultur-natur-forum.de