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Barbara Blum-Heisenberg

Unter dem Titel „Kunst-Wissenschaft-Religion“ sind im Frühjahr in Montabaur Werke der Künstlerin Barbara Blum-Heisenberg zu sehen. Im Mittelpunkt der Bildzyklen steht die Schöpfungsgeschichte. Blum-Heisenberg ist Tochter des Physikers und Nobelpreisträgers Werner Heisenberg. Dies spiegelt sich in ihren Arbeiten wider. So gehen die gezeigten Werke der Beziehung von Naturwissenschaft und Theologie nach und rücken insbesondere die Frage nach einem verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit der Natur in den Fokus.

Die Ausstellung ist vom 13.05.2021 bis 20.06.2021 im Kunst- und Kulturzentrum b-05 Im Stadtwald 2, 56410 Montabaur zu betrachten.

​Die  Schau ist Teil des Ökumenischen Kirchentags 2021, der coronabedingt digital und dezentral stattfinden muss, wie die Veranstalter mitteilen.

Live-Stream Vernissage Barbara Blum-Heisenberg

Die Bildzyklen „Creation Spirituality“ und „Vater Unser“ der Künstlerin Barbara Blum-Heisenberg rufen die Betrachter zum Hinschauen auf. Mit „Creation Spirituality“ gestaltet die Künstlerin eine Gesamtschau von dem, was wir heute zu den einzelnen Schöpfungstagen wissen und glauben. Auf diese Weise eröffnet die Tochter des Physikers und Nobelpreisträgers Werner Heisenberg einen Dialog zwischen Naturwissenschaft und Theologie. Dabei gelingt es der naturwissenschaftlich geprägten Künstlerin die Sorge um „unser gemeinsames Haus“ und die Frage nach einem verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit Gottes Schöpfung zu thematisieren.

Ausstellung der Werke vom 13.05.2021 bis 20.06.2021 im Kunst- und Kulturzentrum b-05
Im Stadtwald 2, 56410 Montabaur


Barbara Blum-Heisenberg studierte deutsche und französische Literatur, Theaterwissenschaften und Philosophie. In Genf unterzog sie sich einer handwerklichen Ausbildung als Goldschmiedin und Emailleurin. Insbesondere die Fotografie wurde für sie eine Schule des Sehens. Neben zahlreichen Ausstellungen in der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Holland arbeitete sie als Regisseurin für deutschsprachiges Theater. Mit ihrem Mann gründete sie zusammen ein Forum für einen Dialog zwischen Naturwissenschaftlern und Theologen. Später engagierte sie sich als Präsidentin im Bund der lutherischen Kirchen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein.


Die Ausstellung „Creation Spirituality“ ist Teil des Ökumenischen Kirchentags 2021, der coronabedingt digital und dezentral stattfinden muss und unter dem Motto „Schaut hin!“ steht. Zentrale Fragen der Gegenwart werden dabei aus christlicher Perspektive in den Fokus genommen und einer Vision der Hoffnung zugeführt. 1